C-Netz
Das C-Netz (auch als „C-Tel" bekannt) war die dritte und letzte analoge Generation des Mobilfunks, zu der auch das A- und B-Netz zählten, und wurde 1985 offiziell als Nachfolger der beiden Netze eingeführt. Das C-Netz ermöglichte nicht nur die Übermittlung von Sprache, sondern auch die Übertragung von Daten. Es arbeitete im 450 MHz-Band und verfügte neben der analogen Übertragung über einen digitalen Organisationskanal. Konzipiert wurde es für telefonische Kommunikationsanwendungen mit Zugang zum Telefonnetz und ISDN.
Anfangs wurde das C-Netz von der Deutschen Bundespost, später von der Deutschen Telekom, betrieben und nur in Deutschland, Portugal und Südafrika eingesetzt. Zeitweise nutzten 800.000 Teilnehmer das C-Netz, bis es Ende 2000 endgültig abgeschalten wurde.
