Handy - Akku
Der Begriff Akku (oder auch Akkumulator) bezeichnet eine wiederaufladbare Batterie, die beim Ladevorgang elektrische Energie in chemische Energie umwandelt. Akkumulatoren können, je nach Typ und Größe, unterschiedliche Ladungsmengen speichern, die in Amperestunden (Ah) angegeben werden.
Auch Handys beziehen ihre Energie aus Akkumulatoren. Der am häufigsten verwendete Handyakku-Typ ist der Lithium-Ionen-Akku, der auch bei Geräten wie Laptops oder Kameras Verwendung findet und eine Haltbarkeit von durchschnittlich 500-1000 Ladezyklen hat. Das Gewicht eines Akkus hängt, je nach Handyhersteller, von der Größe und dem Material ab. Generell gilt aber: Je höher die Energiedichte ist, umso leichter ist ein Akku.
Die Leistung von Handyakkus hat sich in den letzten Jahren derart verbessert, dass Handys und Akkus immer kleiner, dafür aber leistungsstärker werden. Große und schwere Geräte sind längst Geschichte. Für viele ist mittlerweile die Stand-by-Zeit beim Kauf eines Handys entscheidend. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass Funktionen wie MP3-Player oder Bluetooth zusätzlich Akkuleistung verbrauchen und die Stand-By-Zeit reduzieren.
Im Laufe der Jahre verliert ein Handyakku seine Leistungsfähigkeit und bewirkt, dass das Gerät immer häufiger ans Ladegerät angeschlossen werden muss. Mit der richtigen Pflege und Handhabung kann die Lebensdauer eines Akkus aber verlängert werden. Beim Neukauf eines Handys bzw. eines neues Handyakkus sollte der Akku deshalb mindestens ein, besser aber zwei Mal, vollständig geladen und wieder entladen werden. Auch später sollte das Gerät nur im vollständig entladenen Zustand an die Steckdose gehangen werden.
